Wer schreibt hier?!

Hallo, ich bin Vicky (20), komme aus Sachsen und lebe derzeit in Berlin.

Ich rezensiere mitlerweile schon sein fast zwei jahren aktiv auf Youtube und in einigen Buch relevanten Foren, darum gibt es jetzt auch einen Blog zu meinen Rezis um alle Projekte beisammen zu haben.

Wo rezensiere ich?

- Lovelybooks, Lesejury, Bloggerportal (Random House), Amazon/Audible und Youtube

Was mache ich noch?

- Bücher auf Youtube vertonen. (seihe unten oder auf der YT-Projekt-Seite)

Meine Projekte (Youtube)
Höbücher:
- Shades of Grey FF von Chrissylb2007  Secret wishes/ Geheime Wünsche *läuft*
- X-Men FF von Vicky (mir) *läuft*
- iZombie FF von Vicky *läuft*

Rezitempel *läuft*



1 Kommentar:

  1. Liebe Hörerin, liebe Leserin (ich bin hier in Sachsen, mein Bruder ist in Berlin),
    insgesamt 50 Rezensionen!! Auch als Hörprobe bzw. Hörbuch! Siehe unten!
    „Sicher sind Lernen, Abstrahieren, das Anhäufen von Wissen, stete Übung des Geistes Quellen der Erkenntnis. Milan Johannes Meder blickt mit seiner Erzählung - als Roman möchte ich es ob der Kürze des Textes nicht bezeichnen - in die Tiefen der Erkenntnis, in das Innere. Christoph Schneider schaut 63jährig auf sein Leben zurück und offenbart sich und seine Ängste, die durchlebte Depression seiner Jugend an der Schwelle zum Tod seiner Frau Sara. Schon länger lebend, als seine Ärzte es ihm prognostizierten, erlebt Schneider die Geburt seines zweiten Enkelkindes. Er erkennt in diesem seinen Vater. Wenn man dieses Ende der Erzählung liest, könnte man an ein billiges Glaubensbekenntnis zur Reinkarnation denken. Meder greift allerdings mit seinem Text nicht so kurz. Er bringt über die Schilderung des Gesprächs zwischen Christoph Schneider und seinem Vater, die darin eingelagerte Episode der Verbrechen eines SS-Mannes in Auschwitz und der daraus entstehenden narbigen Seele die Frage auf, was wir folgenden Generationen weitergeben, ob und in welchen Umfang psychische Ausnahmeerlebnisse sich als genetischer Stempel auf kommende Generationen übertragen. Christoph Schneider steht am Ende seines Lebens da voller Hoffnung, dass diesem Ende zugleich ein neuer Anfang innewohnt, nicht nur im Sinne der schlichten Fortpflanzung zur Erhaltung der Art, sondern dass in einer sagenhaft mythischen Weise mehr von uns in späteren Generationen weitergetragen wird als "Quell der Erinnerung", der eine Chance ist, eine Möglichkeit, kein Dogma.

    Auch wenn die Erzählung in vielen Andeutungen verharrt, was sicher auch der Kürze des Textes geschuldet ist, kommt klar zum Tragen, wie Christoph Schneider die Dämonen oder wie Meder sie in der Erzählung nennt "Bestien" bezwingt und das für ihn so Schwierige meistert, sein Leben zu gestalten, anzunehmen und mit anderen, seinem Vater mit Einschränkungen und seiner Frau Sara, rückhaltlos vertrauend, zu teilen. So gelingt es ihm der Todessehnsucht aus der Jugend und der Todesangst des Alters die Hoffnung auf eine mögliche Zukunft gegenüberzustellen. Somit von mir eine Empfehlung für diesen kurzen lesenswerten Text“ (s. a. 1. Rezension).

    Weitere Informationen: https://www.amazon.de/dp/3837059790/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_QHTBAbF0FR7N9
    HG
    Dr. Meder

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